MultiVolt liest mehrere Wohnmobil-Batterien gleichzeitig über Bluetooth aus: Ladestand, Spannung, Strom, jede einzelne Zelle, Temperatur und Schutzmeldungen. Dazu eine Gesamtbilanz der ganzen Bank — und die Hochrechnung, die im Alltag zählt.
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Für iPhone, iPad und Android. Ohne Konto.
Kein Konto
Keine Anmeldung, keine E-Mail-Adresse
Kein Server
Die App ruft keine Adresse im Netz auf
Nur lesen
Es geht kein Schaltbefehl an die Batterie
Drei Protokolle
Ective, JBD/Xiaoxiang, Daly
Was auf dem Bildschirm steht
Drei Ansichten, mehr braucht es nicht: die ganze Bank als eine Zahl, eine Batterie bis auf die Zelle, und der Verlauf der letzten Stunde.
Bankbilanz
Sechs Batterien, eine Zahl
Wer zwei oder drei Versorgerbatterien parallel hat, will nicht drei Prozentzahlen lesen, sondern eine. MultiVolt rechnet den Ladestand kapazitätsgewichtet über die ganze Bank — eine 200-Ah-Batterie zählt doppelt so schwer wie eine 100-Ah-Batterie.
Gesamtkapazität
Verfügbare Amperestunden über alle verbundenen Batterien.
Gesamtstrom und -leistung
Was gerade hinein- oder herausfließt, mit Vorzeichen: positiv heißt laden.
Spannungsspreizung
Bei parallel geschalteten Batterien warnt die App ab 0,3 V Unterschied — das ist der Punkt, an dem sich eine Batterie über die andere entlädt.
Restlaufzeit der Bank
Eine Hochrechnung für den ganzen Aufbau, nicht je Batterie.
Detailansicht
Bis auf die einzelne Zelle
Eine LiFePO4-Batterie stirbt selten als Ganzes. Sie stirbt an einer Zelle, die davonläuft. Deshalb zeigt MultiVolt jede Zellspannung als eigenen Balken und markiert die höchste und die niedrigste.
Zellspannungen
Alle Zellen als Balken, höchste und niedrigste hervorgehoben, dazu die Drift zwischen beiden.
Balancer
Welche Zellen das BMS gerade ausgleicht — sofern das Protokoll es meldet.
MOSFET-Zustand
Ob Laden und Entladen freigegeben sind.
Temperatur, Zyklen, Firmware
Was das BMS sonst noch über sich preisgibt, einschließlich Baudatum.
Was die App daraus macht
Rechnen und warnen — und zwar so, dass die Zahl im Alltag trägt.
Restlaufzeit
Eine Anzeige, die nicht flackert
Ein Kompressorkühlschrank taktet. Rechnet man die Restlaufzeit aus dem Momentanstrom, springt die Anzeige zwischen „40 h" und „2 h" hin und her und ist damit wertlos. MultiVolt führt je Batterie einen gleitenden Mittelwert des Stroms und rechnet damit.
Unter 0,3 A gibt es bewusst gar keine Hochrechnung. Eine Zahl, die niemand halten kann, ist schlechter als ein Strich.
Warnungen
Neun Kanäle, zwei Stufen, alle einstellbar
Jeder Kanal hat eine gelbe und eine rote Schwelle, und beide verschiebst du selbst — als Vorgabe für alle Batterien oder abweichend für eine einzelne. Die Schwellen arbeiten mit Hysterese, damit eine Warnung nicht im Sekundentakt an- und ausgeht.
Ladestand niedrig
Zellspannung zu niedrig
Zellspannung zu hoch
Zelldrift
Temperatur zu hoch
Laden bei Kälte
Strom zu hoch
Keine aktuellen Werte
Schutzmeldung des BMS
Laden bei Kälte ist der Kanal, den die meisten unterschätzen: Wer eine LiFePO4-Zelle unter 0 °C lädt, beschädigt sie dauerhaft, ohne dass irgendetwas warm wird.
Was sie bewusst nicht tut
Der wichtigste Teil. MultiVolt sendet nichts und schaltet nichts. Beides ist eine Entscheidung, keine Lücke.
Datenschutz
Es gibt nichts zu senden
MultiVolt hat keinen Server. Das ist keine Absichtserklärung, sondern eine Eigenschaft des Programms: Im gesamten Quelltext der App steht kein einziger Netzwerkaufruf. Kein Analysewerkzeug, keine Absturzberichte, kein Konto, keine Anmeldung.
Messwerte bleiben flüchtig
Was die Batterie meldet, steht im Arbeitsspeicher und ist mit dem Schließen der App weg.
Gespeichert wird nur die Einrichtung
Namen, Einbauorte, Protokolle, Nennkapazitäten und deine Grenzwerte. Nichts davon verlässt das Gerät.
Bluetooth wird nur gelesen
Die Android-Suche läuft ausdrücklich ohne Standortableitung.
Die einzige Außenverbindung
ist die Kaufabwicklung über den App Store beziehungsweise Google Play.
MultiVolt schaltet nichts. Die App schickt ausschließlich Leseanfragen — an Ective-Batterien überhaupt nichts. Sie legt keine MOSFETs um und schreibt nichts in den Speicher des BMS.
Tiefentladeschutz, Abschaltung und Überstromabschaltung gehören ins BMS und müssen ohne Handy funktionieren. Ein Telefon mit leerem Akku, außer Reichweite oder mit geschlossener App darf nie der Grund sein, warum eine Batterie Schaden nimmt.
Kostenlos ist eine echte Batterie — nicht eine abgespeckte Ansicht davon, sondern der volle Funktionsumfang: alle Anzeigen, alle Grenzwerte, der Verlauf, alle Warnungen. Ab der zweiten braucht es ein Abonnement.